
Auf Einladung des Bundesfamilienministeriums hat sich das Bündnis für Familie Germering beim Bündnisdialog der Bundesinitiative „Lokale Bündnisse für
Familie“ in Berlin mit vielen weiteren Bündnissen aus Deutschland getroffen und sich zu Themen rund um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ausgetauscht.
Die Veranstaltung stand unter dem Motto „Mehr als ein Netzwerk – Lokale Bündnisse als Motor für Familienfreundlichkeit“.
Prof. Dr. Martin Bujard, Forschungsdirektor am Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung, hob in seinem Vortrag mit dem Titel: „Familienpolitik mit Weitblick – Strategien für eine nachhaltige Gesellschaft“ die zentrale Rolle der Lokalen Bündnisse für Familie bei der Umsetzung einer nachhaltigen Familienpolitik hervor. Die Bündnisse seien die lokalen Akteure, die die spezifischen Bedarfe der Familien in ihrer Region am besten kennen und passgenaue Lösungen entwickeln können.
In den anschließenden Workshops zu den Themen
- Zwischen Karriere und Kinderzimmer – Lokale Bündnisse als Wegbegleiter in der Rush Hour des Lebens
- Gemeinsam stark für Bildung und Familie – Lokale Bündnisse schaffen Chancen vor Ort
- Begleitung geflüchteter Familien – Handlungsansätze auf lokaler Ebene
ergab der Austausch viele Ideen für die weitere Arbeit im Bündnis, vor allem zu den Themen: Wie können die Arbeitszeitwünsche von Eltern berücksichtigt und Wege aus der Teilzeitfalle gefunden werden? Wie steht es um die Bildungschancen der Familien?
Die Bundesinitiative „Lokale Bündnisse für Familie“ wurde im Jahr 2004 vom
Bundesfamilienministerium ins Leben gerufen. An rund 300 Standorten setzen sich die Lokalen Bündnisse für Familie dafür ein, die Lebens- und Arbeitsbedingungen für Familien vor Ort zu verbessern. In Germering besteht das Lokale Bündnis seit 2010.